Lateinamerika

Aufgrund gemeinsamer sprachlicher, historischer, kultureller und geografischer Merkmale werden Lateinamerika und die Karibik (LAC) als eine Region betrachtet. Das Hauptkriterium ist die gemeinsame Sprache: In den meisten Ländern werden romanische Sprachen wie Spanisch, Portugiesisch und Französisch gesprochen. Außerdem durchliefen Lateinamerika und die Karibik seit dem 15. Jahrhundert einen gemeinsamen Kolonisierungsprozess.
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die Region sehr vielfältig: Länder wie Brasilien, Mexiko und Argentinien besitzen große und entwickelte Volkswirtschaften, während andere stärker von Landwirtschaft, Tourismus und Rohstoffexporten abhängig sind. Wirtschaftliche Ungleichheit und Armut sind jedoch nach wie vor zentrale Probleme.
Im sozialen Bereich zeichnet sich die Region durch eine große ethnische und kulturelle Vielfalt aus. Politisch ist sie geprägt von einer dynamischen Geschichte mit unterschiedlichen Regierungssystemen – von Demokratien bis hin zu Diktaturen und Militärregimen. Während die Demokratie in einigen Staaten gefestigt ist, bestehen in anderen weiterhin autoritäre Strukturen.
Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu den Forschungskooperationen des BMFTR mit Lateinamerika: https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/International/Lateinamerika/lateinamerika_node.html
In der Rubrik „Länderprofile” stehen weitere Informationen zu den Ländern der Region zur Verfügung, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) bereitgestellt wurden.
